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v2.0.0 Hardware & IoT

StickGuard

USB-Kontrolle für Unternehmensrechner

StickGuard lässt an Arbeitsplätzen nur die USB-Speicher zu, die das Unternehmen freigegeben hat. Ein Windows-Agent prüft jeden Stick kryptografisch, und das Control Center zeigt live, was an welchem Rechner passiert.

Ergebnis
Nur freigegebene USB-Speicher werden akzeptiert, jeder Vorfall erscheint live im Control Center.
Für
Unternehmen mit sensiblen Arbeitsplätzen
Stack
FastAPI, Next.js, Python Agent, PostgreSQL, Docker, ECDSA P-256

Was am USB-Port passiert, entscheidet das Unternehmen

Sperrlisten nach Hersteller oder Gerätekennung lassen sich leicht umgehen. StickGuard prüft stattdessen einen Schlüssel, den nur der freigegebene Stick besitzt.

  1. Nur freigegebene Sticks kommen durch

    Jeder StickGuard-Stick trägt ein eigenes Schlüsselpaar. Beim Einstecken fordert der Agent eine einmalige Challenge vom Backend an und lässt sie vom Stick signieren. Ein Stick ohne gültige Identität wird gesperrt und ausgeworfen, bevor jemand damit arbeiten kann.

    • ECDSA P-256 Challenge-Response
    • Einmal-Challenge vom Server gegen aufgezeichnete Antworten
    • Auch USB-Festplatten und SSDs werden erkannt
    • Gesperrt, solange die Prüfung läuft
  2. Kopierte und verlorene Sticks bleiben wertlos

    Der Schlüssel eines Sticks ist an dessen Hardware gebunden. Wer den Inhalt auf einen anderen Datenträger kopiert, bekommt einen Klon, der an keinem Rechner akzeptiert wird, und im Control Center erscheint ein kritischer Vorfall. Optional schützt eine PIN vor der Nutzung durch Finder oder Diebe.

    • Bindung an die Seriennummer des Datenträgers
    • PIN wird am Rechner festgelegt und nie übertragen
    • Kill-Switch leert und sperrt einen verlorenen Stick beim nächsten Einstecken
    • Klon-Versuche lösen einen Alarm aus
  3. Freigaben statt pauschaler Verbote

    Bringt ein Kunde oder Dienstleister einen eigenen Stick mit, fragt der Mitarbeiter den Zugriff direkt über das StickGuard-Symbol an. Der Administrator entscheidet im Control Center mit einem Klick: für eine Stunde, dauerhaft oder nur lesend.

    • Anfrage mit Begründung vom Arbeitsplatz aus
    • Zeitlich begrenzte Freigabe läuft von selbst ab
    • Nur-Lesen-Freigabe für fremde Datenträger
    • Jede Entscheidung ist nachvollziehbar
  4. Richtlinien, die zum Betrieb passen

    Regeln gelten für den ganzen Mandanten, einzelne Abteilungen oder einzelne Sticks. Sie greifen bei der nächsten Prüfung, ohne Neustart und ohne Besuch am Arbeitsplatz.

    • Schreibschutz je Abteilung oder Stick
    • Zugriff nur von Rechnern mit BitLocker und Firewall
    • Befristete Offline-Freigabe für Notebooks unterwegs
    • Zeitfenster, Abteilungs- und Gerätesperren
  5. Nachvollziehbar bis zur einzelnen Datei

    Jede Prüfung, jeder blockierte fremde Stick und jede Freigabe wird protokolliert und live angezeigt. Auf Wunsch hält das Datei-Protokoll fest, welche Dateien auf einem freigegebenen Stick angelegt, geändert oder gelöscht wurden.

    • Live-Protokoll per WebSocket
    • Datei-Protokoll nur mit ausdrücklich aktivierter Richtlinie
    • CSV-Export für Audits
    • Alarm per E-Mail oder Webhook an Teams und Slack

Ein Cockpit statt verstreuter Listen

Das Web-Dashboard ist auf den Alltag eines Administrators ausgelegt: erst der Zustand, dann die offenen Entscheidungen, dann die Details.

Cockpit

Die Startseite beantwortet in einem Blick, ob alles in Ordnung ist und was zu tun ist.

  • Schutzstatus mit Ring-Anzeige
  • Offene Aufgaben mit direktem Sprung
  • Verlauf der letzten 24 Stunden
  • Freigaben ohne Seitenwechsel

Vorfälle

Was die Agents melden, sortiert nach Schwere und durchsuchbar.

  • Blockierte fremde Sticks mit Hardware-Daten
  • Klon-Versuche und falsche PIN-Eingaben
  • Freigabe-Anfragen und Allowlist
  • Datei-Protokoll mit Export

Rechner

Jeder PC mit Agent erscheint von selbst, sobald er sich angemeldet hat.

  • Online-Status und angemeldeter Benutzer
  • Agent-Version, BitLocker und Firewall
  • Eigenes Zugangstoken je Rechner
  • Sperren eines Rechners mit einem Klick

Sticks und Richtlinien

Datenträger einrichten, zuweisen und bei Bedarf aus dem Verkehr ziehen.

  • Einrichtung an einem ausgewählten Rechner
  • Zuweisung an Person und Abteilung
  • Sperren, 2FA-Freigabe und Kill-Switch
  • Regeln als übersichtliche Liste

Vom Einstecken bis zur Freigabe

  1. 01

    Erkennen

    Der Agent läuft als Windows-Dienst, bemerkt den neuen Datenträger und sperrt ihn für die Dauer der Prüfung.

  2. 02

    Prüfen

    Der Stick signiert eine einmalige Challenge des Backends. Seriennummer und optionale PIN müssen passen.

  3. 03

    Entscheiden

    Das Backend wertet Status und Richtlinien aus: freigeben, nur lesen, auf Freigabe warten oder ablehnen.

  4. 04

    Melden

    Der Stick wird freigegeben oder ausgeworfen. Das Ergebnis steht sofort im Cockpit, kritische Vorfälle gehen zusätzlich per Mail raus.

Architektur & Stack

Control Center
Next.js 14, React, Tailwind CSS, Recharts
Backend API
FastAPI (Python 3.11), SQLAlchemy
Datenbank
PostgreSQL 15
Desktop-Agent
Python, PyInstaller, Windows-Dienst mit Tray-Oberfläche
Kryptografie
ECDSA P-256, Ed25519-signierte Offline-Freigaben, AES-GCM
Echtzeit
WebSocket für Live-Protokoll und Cockpit
Mandanten
Multi-Tenant, Rollen, eigenes Token je Rechner
Betrieb
Docker Compose, Nginx Reverse Proxy
Hardware-Roadmap
STM32 mit ATECC608A Krypto-Chip

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